Insbesondere unter schwierigen Konstellationen kann eine effiziente Projekt-Leitung übernommen werden. In der Regel handelt es sich um "mission critical" Projekte, die den geordneten Geschäftsbetrieb gefährden können. Derartige Risiken sollen vermieden werden. Dazu gehören Projekt-Sanierungen oder -Restrukturierungen nach Unternehmens-Übernahmen, Insolvenzen von Dienstleistern oder Personalfluktuation. Auch Schlichtungen zwischen Auftraggeber/Auftragnehmer-Konflikten werden in der Eigenschaft als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Anwendungen der Informationsverarbeitung im kaufmännisch-administrativen und technischen Bereich konsensorientiert durchgeführt. Dabei kann nach unterschiedlichen Schlichtungsordnungen vorgegangen werden.

Grundlage für notwendige Projekt-Korrekturen ist häufig die nachgeholte oder revidierte Geschäftsprozessanalyse. Detaillierte Erfahrungen bestehen in den Branchen

  • Finanzdienstleistung,
  • Fertigungsindustrie,
  • Luftfahrt- und Automobil-Zulieferer,
  • Maschinen- und Anlagenbau,  
  • Transportlogistik sowie
  • öff.-rechtl. Medien-Unternehmen.

Dazu gehört das Aufnehmen, Abstimmen und Gestalten der jeweils erfolgsbestimmenden Geschäftsprozesse - meist durch eine methodische Visualisierung, die gleichermaßen für die Fachabteilung wie auch für den IT-Bereich verständlich ist und verbindlich vereinbart werden kann. Eingesetzt wurden oft Methoden und Werkzeuge, wie z.B. Modelio UML2 oder Enterprise Architect (EA).

Gelangt SAP-Software zum Einsatz, werden entsprechend vorstrukturierte Werkzeuge eingesetzt (ARIS Toolset/Express oder SAP Business Blueprints). Siehe hierzu auch das Leistungsangebot zum Punkt SAP-Projekte.

Für die IT-Konzeption mit anschließender Realisierung und Betriebsführung können ebenfalls methodisch gestützte Werkzeuge eingesetzt werden. Der häufig erforderliche Einführungsaufwand macht sich durch wirksamere Teamarbeit und bessere Kontrollierbarkeit zur Vermeidung von Projektrisiken meist schnell bezahlt. Dabei steuert die individuelle Aufgabenstellung das Vorgehen und die Wahl der Methode; daher einige Erfahrungs-Beispiele :

  • Reorgansiation der IT-Abteilung. Ausgehend von Unternehmenszielen werden IT-Ziele festgelegt, die wiederum die Architektur der IT beeinflussen. Dazu gehören Werkzeuge, die Rahmenkonzepte unterstützen (z.B. ITIL ( Information Technology Infrastructure Library) oder COBIT (Control Objectives for Information and Related Technology))
  • Systematisierung der IT-Unterstützung für das Unternehmen durch Einführung eines ticketbasierten Help-Desk-Systems. Hier bestehen Erfahrungen aus Projekten von einfach (z.B. mit Open Ticket Request System (OTRS)) bis komplex (z.B. mit REMEDY Help Desk). ? 
  • IT-Compliance Projekte bestehen meist aus einem organisatorischen Teil mit Dokumentation nach einem Rahmenkonzept (z.B. GSTOOL des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationsverarbeitung (BSI) oder dem sehr flexiblen OpenSource Tool verinice; siehe unter Punkt Methoden und Werkzeuge). Weitere Projektphasen befassen sich mit der Risiko-Überwachung und -Kontrolle, um für einen sicheren und unterbrechungsfreien IT-Betrieb zu sorgen. Eingesetzt wurden hier bislang Systeme wie HP Open View oder SPLUNK, um "hard controls" im Sinne der Risikoerkennung definieren und stetig messen zu können.

Das Projekt-Management kann zunächst methodisch strukturiert werden, wobei Erfahrungen mit den gängigen Werkzeugen bestehen (z.B. international geprägt (z.B. PMBoK, PRINCE2) oder nach deutschen Standards (z.B. V-Modell XT)). Für die Projektsteuerung und das Reporting können dann sowohl konventionelle Client/Server Systeme, wie Microsoft Project, oder auch web-basierte Systeme, wie TRAC oder Redmine, benutzt werden. Es erfolgt in jedem Fall straffes organisieren von Vorgaben und Ergebnissen unter Einhaltung von Zielen, Zeit und Budget. Auch bestehen intensive Erfahrungen in der effizienten Koordination von gemischten internen und externen Teams.

Das Projekt-Management kann auch international und in Englisch erfolgen.